20. Sitzung des Programmsteuerungsausschuss

„Puh, das könnte dieses Mal ein wenig entspannter werden.“, war einer der ersten Gedanken beim Blick auf die Tagesordnung der 20. PSA Sitzung am 27.05.2021. Und tatsächlich standen, anders als bei der letzten PSA Sitzung (hier geht’s zum Bericht), dieses Mal nur zwei wichtige Hauptthemen auf der Agenda: Ein Austausch zur Pandemie und die Auswirkungen auf das Weltwärts-Programm und Partnerbeteiligung. Aber dazu im Laufe dieses Berichts mehr.


Der Programmsteuerungsausschuss (PSA) ist ein Gremium des Gemeinschaftswerks von Weltwärts. Die Sitzung findet normalerweise zwei Mal im Jahr in Bonn statt und Vertreter*innen des BMZ, von Engagement Global, der Interessensverbünde und PFIF kommen zusammen, um gemeinsam Entscheidungen über die Zukunft des Weltwärts-Programms zu treffen.


Die 20. Sitzung des PSAs fand nun schon zum dritten Mal in Folge online statt. Dementsprechend war es gut im Vorhinein zu sehen, dass für die Sitzung nur 4 Stunden angesetzt waren. Cynthia und Johannes schalteten sich also wieder von daheim zu: Cynthia, für die das nach ihrer Wahl im April die erste PSA Sitzung war, nahm aus Neuruppin teil und Johannes saß in Aachen.

Nach der Verabschiedung des Protokolls ging es zunächst um die eingereichten Berichte verschiedener Akteure von Weltwärts. Wir von der Freiwilligenvertretung PFIF hatten vor der Sitzung mit der PSA-Koordination die Option einer hybriden Teilnahme am PSA, falls ein*e Freiwilligenvertreter*in im Ausland sein sollte, abgesprochen und haben das ebenso in unserem Bericht aufgenommen. Konkret bedeutet das, dass wir ab dem nächsten Wahlen im Frühjahr 2022 auch Kandidaturen von ehemaligen Freiwilligen annehmen, die derzeit nicht in Deutschland wohnen. Aber dies nur am Rande, eigentlich geht es ja um die PSA Sitzung.

Das erste große Thema war die Covid-19 Pandemie und deren Einfluss auf das Programm. Hierzu gab es, wie sonst oft, keine schriftliche Beschlussvorlage, sondern nach der Präsentation der Trägersicht durch die Interessensverbünde und einer Vorstellung der aktuellen Zahlen durch das Engagement Global, kam zu einem offenen Austausch. Primer ging es dabei um Hürden für zukünftige Entsendungen und Aufnahmen trotz der Pandemie. Ein Gesprächsthema war hierbei vor allem die Plausibilitätsprüfung, die durch Engagement Global vor jeder Ausreise von Nord-Süd Freiwilligen durchgeführt wird und einen Verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemiesituation in verschiedenen Ländern darstellt.

Schon vor der Mittagspause wurde klar, dass auch diese Sitzung wieder eine knappe Stunde länger dauern sollte als geplant. Auch deswegen wurde ein zweites Thema „Grüner Freiwilligendienst“ auf den nächsten PSA verschoben.

Zuletzt ging es um das schwierige Thema Partnerbeteiligung, das den PSA schon seit einer ganzen Weile begleitet. Hierfür gab es eine Beschlussvorlage der Interessensverbünde, die durch einen Verbesserungsvorschlag der staatlichen Seite ergänzt wurde. Letztendlich wurde beschlossen, dass derzeit keine Vertretung der Partnerorganisationen im PSA möglich sei, da ein Mandatierungs- bzw. Legitimierungsverfahren derzeit fehle. Jedoch viel der Beschluss perspektivisch: Wenn sich an diesem Punkt etwas ändern werde, wird das Thema nochmals in den PSA einziehen.

Von den drei bisherigen online PSA-Sitzungen war diese hier mit Abstand die entspannteste. Nichtsdestotrotz gibt es viel zu tun in den nächsten Wochen und Monaten und wir richten unseren Blick schon auf die hoffentlich nächste Präsenzsitzung im Dezember.

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