Jugendbeteiligung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit darf sich nicht auf das weltwärts-Programm beschränken

Berlin, 21.03.2016

Mit dieser Erkenntnis kehren Arne und Silke vom Abschlussworkshop zur Jugendkonsultation zu Kinder- und Jugendrechten in der Entwicklungszusammenarbeit vom Deutschen Institut für Menschenrechte zurück.

Am 18. März hatten die beiden die Möglichkeit, mit einem Input zum Thema „Jugendbeteiligung im Rahmen der PFIF bei weltwärts“ am Abschlussworkshop in Berlin teilzunehmen und Perspektiven aufzuzeigen, wie Jugendbeteiligungsprozesse mit dem BMZ gelingen können.

Seit 2015 arbeitet das Projekt „Kinderrechte in der Entwicklungspolitik“ vom Deutschen Institut für Menschrechte im Auftrag des BMZ das Ministerium bei der Erstellung eines entwicklungspolitischen Aktionsplans zur Umsetzung von Kinder- und Jugendrechten zu beraten.

Für Arne und Silke steht fest, dass „Bottom-up“ orientierte Partizipationsmöglichkeiten Zeit brauchen und derartige Prozesse eine gewisse Hartnäckigkeit erfordern. Gleichzeitig können sie den Teilnehmenden mit Blick auf die Einführung der Süd-Nord Komponente bei weltwärts mit auf den Weg geben, dass sich durch den Einsatz von jungen Menschen auch sichtbare Erfolge verzeichnen lassen.

Die PFIF ist durch den Austausch motiviert, entwicklungspolitische Arbeit und Vernetzung über die Grenzen des weltwärts-Programms auszubauen.

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