Dafür setzen wir uns ein

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Partizipation

Als politische Freiwilligenvertretung internationaler Freiwilligendienste (PFIF) ehöhen wir die Sichtbarkeit der Freiwilligen als eigenständiger Akteur im Freiwilligendienst. Unsere Ideen und Erfahrungen als ehemalige Freiwillige fließen über die gewählten Delegierten direkt in die Gestaltung des Programms ein.

Bei regelmäßigen Treffen und über die Online-Plattform ermöglichen wir einen kontinuierlichen Austausch und eine transparente Entscheidungsfindung mit allen zurückgekehrten Freiwilligen, welche durch die Delegierten in die weltwärts-Gremien getragen werden.

Legitimität

Die Delegierten werden in freien, gleichen, geheimen und unmittelbaren Wahlen von den ehemaligen weltwärts-Freiwilligen für zwei Jahre gewählt. Über die Online-Plattform haben alle Ehemaligen jederzeit die Möglichkeit, an der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung mitzuwirken. Damit wollen wir sicherstellen, dass die Positionen der Delegierten legitim und repräsentativ für die Perspektive der ehemaligen Freiwilligen sind.

Austausch & Meinungsbildung

Wir schaffen einen Raum um die Eindrücke aus dem eigenen Freiwilligendienst wirksam einzubringen. Die gemeinsamen Erfahrungen im Ausland und die trägerübergreifende Vernetzung aller ehemaligen Freiwilligen sind der fruchtbare Boden, auf dem sich innovative Ideen entwickeln und durch Diskussion differenzierte Meinungen bilden und weiterentwickeln.

Transparenz

Als PFIF machen wir alle relevanten Entwicklungen bei weltwärts sichtbar und stellen sicher, dass Informationen einfach zugänglich und transparent sind. Es ist uns wichtig, besonders auch unsere eigene Tätigkeit offenzulegen und regelmäßig darüber zu berichten, was die gewählten Delegierten in ihrer Funktion unternehmen.

Grenzen überwinden & Brücken bauen

Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat. Unfreiwillig auf der Flucht vor Armut, Kriegen oder Naturkatastrophen oder seltener in Form von internationalen Freiwilligendiensten, einer freiwilligen und oftmals privilegierten Form der zeitweiligen Migration. PFIF möchte durch die demokratische Mitgestaltung einen Beitrag zur Überwindung von sprachlichen, sozialen, nationalen, geographischen und politischen Grenzen leisten. Damit möchten wir zur Entwicklung eines inklusiven und gerechteren Freiwilligendienstes beitragen. Wir möchten Brücken zwischen verschiedenen Akteur_innen bauen: zwischen internationalen Freiwilligen aus dem Globalen Süden und dem Globalen Norden, zwischen den Freiwilligen und den Gremien des weltwärts-Programms und zwischen dem Programm und bisher kaum erreichten Zielgruppen.

Lernen

Weltwärts ist als Lerndienst konzipiert. Im Team setzen wir uns mit demokratischen Prozessen und Strukturen auseinander und werden selbst ein Teil davon. Durch die ehrenamtliche Mitarbeit in Gremien und in Diskussionen auf der Online-Plattform lernen wir, wie wir uns im Rahmen des bestehenden Systems wirksam für unsere politischen Ideale einsetzen können. Das Projekt befähigt Rückkehrende, ihre ganz individuelle Antwort auf die Frage „und jetzt?!“[link zu undjetzt?] zu finden.

Fakten schaffen

In einer Zeit, in der die repräsentative Demokratie zunehmend an Legitimität einbüßt und die Rufe von Bürger_innen nach mehr Beteiligung an politischen Entscheidungen lauter werden, ist die Plattform von PFIF ein zukunftsweisendes Experimentierfeld. Das Internet ist als Ort für die Interaktion und Meinungsbildung junger Menschen schon heute nicht mehr wegzudenken. Wir sehen PFIF als Chance, durch die Verbindung von Elementen direkter und repräsentativer Demokratie ein gelungenes Beispiel für onlinegestützte Beteiligung von jungen Bürger_innen in politischen Entscheidungsprozessen zu schaffen

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