Was da alles los war! – Wir blicken zurück auf unser Jahr beim Vernetzungstreffen in Leipzig

Vom 01. bis 03. September haben wir uns nach langer Sehnsucht endlich mal wieder versammelt, um gemeinsam in Leipzig die grauen Zellen bei strahlendem Sonnenschein und dem einen oder anderen Liter Kaffee so richtig schön auf Touren zu bringen. Dabei immer mit von der Partie: Vorstandsmitglied Hannah von grenzenlos e.V.

Das Ergebnis unseres Treffens kann sich sehen lassen. Nach Wochen intensiver Reflektion und Diskussion steht unser Selbstverständnis nun endlich auf zwei stabilen und gut durchtrainierten Beinen. Denn das jetzige Treffen hat uns nochmal ganz deutlich vor Augen geführt: Wir wissen wer wir sind, was uns verbindet und was wir fordern.

Neben unserem Selbstverständnis und unserer Vision haben wir uns auch nochmal intensiv mit den jüngsten Entwicklungen unserer Arbeit auseinandergesetzt. Wie lief unsere Arbeit auf der undjetzt?!-Konferenz 2017 und wie geht es weiter mit unserer Petition zur Rückkehrendenfinanzierung? Wie sensibilisieren wir Entsendeorganisationen stärker für unsere Arbeit und gewinnen dadurch mehr Freiwillige für unser Projekt? In Kleingruppen wurden ebenfalls Fragen innerhalb unserer internen und externen AGs bearbeitet. Wie bringen wir das Thema Rückkehrendenfinanzierung noch einmal im Programmsteuerungsausschuss von weltwärts ein? Wie bewerten wir den aktuellen Evaluationsbericht der Süd-Nord Komponente und welche Rolle vertreten wir als PFIF in der Diskussion?

Fragen über Fragen… Das breit gefächerte Spektrum, das an dieser Stelle mal eben auf ein paar wenige Themen heruntergebrochen ist, zeigt vor allem eins: Bei PFIF läuft unfassbar viel parallel. Aktionen, Abstimmungen, Veranstaltungen – Da bleibt oft wenig Zeit zum Innehalten und Durchatmen. Und genau das hatten wir uns deshalb schon vorab als zentrales Ziel unseres Teamtreffens gesetzt. Einfach mal kurz die Luft anhalten, zurückblicken und danke sagen, für das, was unsere Arbeit so außerordentlich besonders macht und uns unmittelbar in unserem persönlichen Leben bereichert.

Wir sind ein pfiffiges(!) Team, das auf schlechte Wortwitze steht. Eine Gemeinschaft voller quirliger Menschen, die jedem*r die Möglichkeit gibt, sich mit seiner*ihrer Meinung einzubringen. Eine (bislang leider noch unentdeckte) Akustik-Band, die jeden*jede jederzeit dazu ermutigt, uns seine*ihre Stimme bei dem ein oder anderen Lagerfeuer-Schenkelklopfer-Kassiker zu leihen. Und wir sollten vielleicht alle mal ernsthaft über eine Zweitkarriere als (teilzeit-)vegane Chefköche*köchinnen nachdenken…

In short: Danke für das letzte Jahr, das schöne Wochenende, die vielen konstruktiven Ergebnisse und an alle, die über kurz oder lang mit an Bord waren und sind, um die M.S. PFIF sicher durch mehr oder weniger ungewisse Gewässer zu steuern. Wir sind sehr stolz auf das, was wir bislang erreichen konnten, die Höhen und Tiefen, die wir gemeinsam beschritten und gemeistert haben, die vielen neuen Gesichter und Stimmen und die ungebrochene Motivation, die uns alle antreibt, weiter am Ball zu bleiben. Zu guter Letzt bleibt uns im Hinblick auf unsere Vorsätze für die nächsten zwölf Monate dann auch eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Außer vielleicht, um 4 Uhr 01 dann auch irgendwann einfach mal Feierabend zu machen.

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